Image: Sandy Volz

Lüftung #3 - Public Listening

Artistic Radio and Podcast Project von Anna Bromley

nGbK Berlin
Oranienstrasse 25, 10999 Berlin

Mittwoch, 14. November 2018 von 18:00 bis 20:00

Mit ultrakurzen Flash-Hörstücken streichelt, kitzelt und kratzt die dritte Ausgabe der Lüftung an den Ohrmuscheln – von und mit Kim Bode, Manfred Bojaschewski, Chiara Dazi, Viola Götz, Eunah Hong, Constanze Kaul, Kallia Kefala, Gabriela Monroy, Can Oral, Laura Raveling und Kerstin Weßlau. Zu hören in der nGbK-Ausstellung "Touch".

Das Vermittlungsprojekt „Lüftung” sucht nach erweiterten Möglichkeiten des Zur-Sprache-Bringens. Ausgehend von den Fragestellungen der nGbK-Projekte und im Weiterdenken mit benachbarten Communities werden in Radio- und Podcastformaten die Stimmen, Fragen und Kommentare sowohl der Projektgruppen, als auch der Besucher_innen wortwörtlich „gelüftet”, also on air – auf Sendung, zu Gehör und auf die Website der nGbK gebracht. Es geht um mehrstimmige Gedankenfäden, um ein fiktives Weiterspinnen der Projektthemen, um ein (Er-)Fragen und Kommentieren mit Besucher_innen und auch mit Personen, die die nGbK bisher noch nicht besuchen.
https://ngbk.de/de/show/14/lueftung

//////////////////////

With ultra-short radio plays, the third edition of Lüftung (Airing) will stroke, tickle, and scratch the auricles – with and by Kim Bode, Manfred Bojaschewski, Chiara Dazi, Viola Götz, Eunah Hong, Constanze Kaul, Kallia Kefala, Gabriela Monroy, Can Oral, Laura Raveling, Kerstin Weßlau. To be listened in the nGbK-exhibition "Touch".

The arts outreach project “Lüftung” [Airing] seeks expanded opportunities to give voice to burning and controversial issues—the kinds of issue regularly raised by nGbK projects. These and the discussions they provoke in neighboring communities are now literally to be “given an airing” in the form either of radio broadcasts or podcasts on the nGbK website. In putting on air the voices of the working groups behind the projects and their visitors—including those at the nGbK for the very first time—the project lets polyphonic trains of thought interweave in fictional extrapolations of original matter and sound bites.
https://ngbk.de/en/show/14/lueftung

GREEN HILL GALLERY // Vortrag

Im Rahmen der Ausstellung "Reconciliations Hello" von Eunah HONG

Vortrag: "Familienkonzepte und Familienbilder,
ein Vergleich zwischen Nord- und Südkorea"

von Sunju CHOI (Autorin und Kuratorin)

Green Hill Gallery
Grünberger Str. 13, 10243 Berlin

Sa, 28.04.2018, um 18:00h

Eintritt frei

Jeder Staat benötigt Symbole für die Legitimierung seiner Autorität und setzt diese in einer symbolischen Praxis ein. Bilder und Symbole arbeiten mit Konventionen und sind insbesondere im politischen Kontext mit Sprache und deren Bildlichkeit verbunden. Wie werden in Nord- und Südkorea Familienkonzepte und Familienbilder konstruiert, um Herrschaftsanspruch zu legitimieren? Gibt es Unterschiede und/oder Gemeinsamkeiten in der filmischen Repräsentation der Familie? Der Vortrag untersucht historische Kontinuitäten und Wandel von Familienbildern im geteilten Korea. (Deutsch/Englisch)

Nach dem Vortrag wird der nordkoreanische Film "Two Families in Haeun-dong" (1996) gezeigt.

Zwei Familien in Haeundong, 1996, 90 Min, mit eng. UT
Drehbuch: WEE Ung Yong
Regie: LEE Kwan Am

Synopsis:
Im Zentrum des Films stehen zwei Familien mit je einem Kind: Pyǒl und Pom. Die Familie von Pyǒl zieht frisch in einen Apartmentkomplex ein. Dabei fällt auf, dass Pyǒls Vater beim Umzug abwesend ist, worüber sich die Nachbarn wundern. Beide Familienväter sind Inginieure, doch der Poms Vater hat sich nach der Dissertation gemütlich eingerichtet und erfreut sich an seinem häuslichen Glück. Er singt, isst und trinkt gern, kümmert sich um seine Tochter und macht seiner Frau schöne Geschenke. Im Gegensatz zu ihm arbeitet Pyǒls Vater pausenlos und ist selten zu Hause. Seine Frau, die als Sängerin arbeitet, bringt kein Verständnis mehr für seine Abwesenheit auf und beginnt zu grollen. Obgleich Pyǒls Familie unter der Abwesenheit des Familienvaters leidet, dient seine Forschung dem gesamten Land. Am Ende begreifen alle, dass sich Pyǒls Vater für die gesamte Nation aufopfert und schenken ihm Respekt und Anerkennung. Es gelingt ihm, eine neue, effektivere Schweißmethode zu entwickeln, und Pyǒls Mutter ist stolz auf ihren Mann und endlich glücklich.

Reconciliations Hello
Eunah HONG

11. April 2018 - 13. Mai 2018

Green Hill Gallery
Grünberger Str. 13, 10243 Berlin

Kuratiert von Noémie Richard

VERNISSAGE

Mittwoch, 11. April 2018 18 - 21 Uhr

The word reconciliation comes from a Latin word ‘conciliatus’. ‘Conciliatus’ has the meaning of “coming together” or “gathering together”. In the Korean dictionary, ‘reconciliation’ means stop fighting and resolve the negative feelings against each other. Reconciliation is a word embracing an end of a bad relationship and a start of a new relationship. ‘An-nyong’ or ‘An-nyong-ha-seyo’ is a Korean greeting which is a genuine expression of greet and respect from the heart rather than a simple communication. A genuine reconciliation brings a genuine greeting. Therefore, a greeting becomes a sign of reconciliation. Then, shouldn’t a start of a genuine greeting call a genuine reconciliation?

Vortrag

Samstag, 28. April 2018 18 Uhr

von Sunju CHOI (Autorin und Kuratorin)

Familienkonzepte und Familienbilder
Ein Vergleich zwischen Nord- und Südkorea
(in deutscher Sprache, Eintritt frei)

Vorführung

Samstag, 28. April 2018 20 Uhr

Two Families in Haeun-dong
(90 min, eng Untertitel)

Vorführung eines nordkoreanischen Films

Schiffe setzen über

Ausstellungsdauer: 16.03. - 15.04.2018

GALERIE DER KÜNSTLER
Maximillianstraße 42, München

Teilnehmende KünstlerInnen:
Minyoung Paik / Youjin Yi / Siyoung Kim / Junwon Jung / Minseob Ji / Youngjun Lee /
Hyesun Jung / Kyu Nyun Kim / Minjae Lee / Jiwon Kim / Eunah Hong / Junsung Kim / Jesaja Song

Vernissage 15.03.2018, 19-22 Uhr

Begrüßung: Anita Edenhofer, 2. Vorsitzende BBK München und Oberbayern e. V.
Koreanische Eröffnungsveranstaltung
19:30 Uhr Performance von Kyu Nyun Kim

22.03.2018, 17:30 Uhr Führung durch die Ausstellung / 19 Uhr Vortrag von Sool Park

Südkorea hat in den letzten 40 Jahren ein rasantes Wirtschaftswachstum erfahren, trotzdem bleibt das Land klein und die Ressourcen arm. Die Anpassung der Koreaner an das westliche Wirtschaftssystem und die Herausforderung der Globalisierung verliefen deswegen insbesondere über die Rückbesinnung auf das Nomadentum. Auch in der Kunstszene ist das Phänomen der Migration seit den 60er Jahren stark verbreitet - darunter ist Deutschland ein beliebtes Ziel koreanischer Künstler. Die Gründe und Motivationen künstlerischer Migration will die Ausstellung "Schiffe setzen über" untersuchen und stellt dabei Kunstwerke koreanischer Künstler und Münchner Künstler koreanischer Herkunft gegenüber.

HOME